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Danke
Sonntagmittag, 14 Uhr in meinem Büro. Ich habe Lust einfach mal Dank zu sagen dass es Euch gibt.
Warm ist es im Raum, 30 Grad auf dem Thermometer ,das ich mir Samstag auf meinem Einkaufstrip für einen Euro bei Kodi gekauft habe. Auf dem Schreibtisch steht seitdem ein stabiler Plastikordner, in dem sich jetzt alle meine Kulis, das Thermometer und Handy wohlfühlen. Auch wieder ein Schnäppchen.
Und als ich auf dem Rückweg zur Bahn an einer kleinen Metzgerei vorbeischlenderte sah ich im Schaufenster frischen Zwiebelkuchen und das Inserat für frisches Putencurry. Und ich habe mich vor der Türe angestellt und eingekauft. Aber Donnerwetter. Sie hatte mir ein großes Stück Zwiebelkuchen eingepackt und Putencurry für einen Erwachsenen. 🙂
Aber ich brav bezahlt, dann ab zur Bahn. Zu Hause kurz bei meiner Tochter geklingelt, und whow, als die hörte was ich da in der Tasche trug wurde sofort bei ihr der Tisch im Garten gedeckt. Und sie hatte, ungewöhnlich, auch etwas Wein für mich im Vorrat. Haben wir lecker gegessen und viel gelacht. Das von mir für Lumi mitgebrachte Leckerchen von Kodi fand der nicht so prickelnd.
Ibiza endete nach einer anstrengenden Zeit am Sonntag, also vor einer Woche. Am Sonntagabend noch ein Essen mit Freunden am Strand von Eularia, aber für mich waren fünf Gäste incl. meiner Person zu viel. Nach dieser Zeit vertrage ich nicht mehr das laute Hin und Her über die Tischplatte – mir hatten die Konferenzen bei Anwalt und Notar dicke gereicht. Teilweise wurde dort in drei Sprachen gesprochen und konferiert. Gut dass ich die ganzen Unterlagen auf der Insel, zwar verstreut in meinem Büro in unterschiedlichen Ordner abgeheftet zur Sache vor Ort hatte. Es ging vor allem um den authentischen Akt mit dem ich im Jahre 2000 von den Eigentümern zum Präsidenten gewählt wurde und das auch bei der Verwaltung in Ibiza hinterlegt wurde. Der sehr bekannte neue Anwalt von uns konnte mich ohne eine notarielle Bestätigung vor Gericht als Vertreter von Altamira nicht vertreten. Und das musste mit einer notariellen Urkunde von meinem Notar in Jesus offiziell bestätigt werden. Ich habe da nie Wert darauf gelegt. Die anderen Präsidenten lassen sich dafür Visitenkarten drucken, so hörte ich . Habe ich nie gewollt da ich sowieso immer für Altamira ” den Hut aufhabe ” wenn sich die Miteigentümer beschweren.
Am Montagabend hatte mich Hubertus mit seiner Tochter zum auf meinen Wunsch hin frühen Abendessen eingeladen. So spät wollte ich nicht da ich ja am Dienstag den Rückflug hatte.
Und am Dienstag dann versucht in der möglichen Ruhe zu packen. Alles ging gut, aber am Flughafen habe ich vergessen Paco sein Kuvert zu geben. Und ich wollte keinen meiner Freunde bitten im das Geld in meinem Namen vorbei zu bringen. Ärgert mich sehr denn Jenny und er machen wohl in der nächsten Wochen eine kurze Reise.
Verena und Muggel holten mich am Flughafen ab, Muggel war recht müde da er seinen Tag mit dem DoggyWalker verbracht hatte und er abgestrampelt auf dem Rücksitz in seinem Körbchen lag.
Zum nächsten Tag, also Donnerstag, hatte mich Verena zum Muggel_Frühstück eingeladen. Keine Chance da nicht vorbestellt. Alles total ausverkauft und tolle Stimmung. Aber Oberkassel hat ja nicht nur Muggel. Also ab zum Cafe de France und ganz lecker Frühstück/Mittagessen verputzt.
Am Freitag habe ich mich dann wieder an den Schreibtisch gewagt. 22 Posteingänge waren zu bearbeiten und Zahlungen in Höhe von insg. Euro 18.800,– zu leisten. Allein der Austausch der Rauchmelder im Treppenhaus, Keller und Speicher, nach Gesetz zu meinen Lasten alle zehn Jahre, kostete mich knapp Euro 4.000,– Schon 10 Jahre her dass es hier durch die Nachlässigkeit eines Mieters so verheerend gebrannt hatte. Als wenn es gestern gewesen wäre. Die Post ist bis auf eine kleine Rechnung bearbeitet und die Zahlungen geleistet. Und ich freute mich auf das Wochenende, das dann heute langsam zu Ende geht.
Mohamed und ich sind dann gestern Morgen mit dem Wagen nach Köln zum Markt. Dort habe ich in der Neusser Str. einen Schmuckhändler der inzwischen alle meine Uhren nach und nach wieder zum Lauf bringt. Auf der Neusser Str. findet man alles für das tägliche Leben. Hier auf der Luegallee nur das Nötigste , so Aldi und Rossmann versteckt am Ende zu Beginn des Neubaugebietes. Deshalb fahre ich auch so gern mit der Straßenbahn nach Neuss. Bürgernahe Ecke dort um den Bahnhof herum-.
Aber Köln war gestern dran. Mohamed fuhr und wenn der einparkt wird mir schlecht. Millimetergenau ohne Kratzer. Wir haben meinen Freund Robert getroffen zum Kaffee am Markt, dann kurz in die Geschäfte und etwas Obst für die Kinder gekauft und wieder zurück nach Düsseldorf.
Meine Blumentöpfe vor der Haustüre brauchten neue Bepflanzung. Noch schnell auf dem Markt zwei Töpfe mit Eriken eingekauft. Und das tut mir so gut. Ich durfte nichts machen. Mohamed organisierte. neue Erde hier oben von meiner Terrasse, die verblühten Pflanzen raus , die Erde abgeschüttelt, und was kam aus der alten Erde? Guck mal er zu mir. Da hatte er einen Silberring mit einem schwarzen Schmuckstein in der Hand. Den haben wir dann geborgen und jetzt liegt er nicht mehr alleine auf der Kommode in meinem Schlafzimmer. Was muss der für eine Geschichte erlebt haben bis er sich im Blumentopf verstecken konnte. ?
So zum Abschluss der Woche noch ein paar Gedanken . Was leben wir in was für einer Zeit. ?
Ich erinnere mich noch total an den Crash der Bomber in New York. Ich saß damals in Nierst in meinem Büro. Und wie hat sich die Welt seither verändert. Ich gehöre ja als “Höchstbetagter” zu der Generation die all das ertragen muss, die Vergleiche ziehen kann aber die absehen kann, wann es für ihn zu Ende ist. Kann mich nicht an solche Wahl erinnern wie wir sie nächste Woche zu überstehen haben. Sollte es zu einem Linksbündnis kommen dann Gnade unserer Wirtschaft. Ich werde wie all die Jahre die FDP wählen, nicht wegen Herrn Lindner aber diese Partei hat wie Kubicki und Graf Lambsdorff Männer die ich mir ansehen und anhören kann.
Selbst werde ich jetzt eine Zeit hier in Düsseldorf sein, auch hier im und ums Haus herum muss mal etwas getan und gesagt werden. Freitag bin ich mit so einem Shopper hoch voll mit Altpapier, was sich im Treppenhaus stapelte, zum 5 Min entfernten Container gelaufen und habe entsorgt. Vor dem Haus steht eine hohe Gefrierkombination die wohl von der Stadt beim angemeldeten Sperrmüll nicht mitgenommen wurde. Auf mein wütendes Schreiben innerhalb des Hauses hat sich der Müllmann gemeldet aber wohl nicht mitbekommen dass Elektromüll einen extra Termin benötigt.
Die langjährigen restlichen Mieter halten sich bedeckt, die Neuzugänge muss ich jetzt erst mal auf unser Hausniveau erziehen.
Alles Liebe für Euch und genießt noch den restlichen Sonntag.
Manfred




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