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Meinen lieben Freunden heute mal ein Lebenszeichen
– aber wenn ich auf die letzten Tage zurückblicke glaube ich nicht, dass das alles so über die Bühne gegangen ist und ich noch in der Lage bin Euch zu schreiben während meine Freunde Renate und Bernd mit Freunden in der Sonne sitzen und lecker Bierchen trinken. Gerade ein Foto bekommen – da kommt Neid auf. Aber – Eigentum verpflichtet und das spüre ich gerade in den letzten Wochen so stark dass ich ab und zu Angst um mich bekomme. Aber nun einige Dinge zum Ablauf.
Eingeflogen bin ich am 9. Mai, dem Muttertag. Am folgenden Tag war ich so erschöpft und wollte nur mal richtig ausschlafen und mich zurückziehen aus dem täglichen Stress von morgens 7.00 bis abends gegen
19 Uhr. Und nur deshalb habe ich das tägliche Programm geschlossen um um 19 Uhr die Nachrichten zu sehen.-
Die zurückliegenden Tage waren natürlich bestimmt durch die Arbeiten in der Wohnung 2. OG in Oberkassel die ja überhaupt nicht zu erwarten waren. Und was habe ich für ein Glück gehabt mit meinen Mitarbeitern der Parkettfirma, einfach super. Früh am Morgen schon vor 8 Uhr und bis zum Abend wurde reingehauen.
Am Freitag war der Boden zum Verlegen des Parketts vorbereitet . Am frühen Samstag ging es aber los. Vier Mann ohne Unterbrechung. Am Abend gegen 18 Uhr fragte man mich ob es eine Stunde länger sein dürfte.? Und ich habe ja gesagt. Und um 19 Uhr lag das wunderschöne Parkett fertig verlegt auf dem Boden.
Und Montagmorgen die letzten Arbeiten wie Stäbe ect. und fertig war die Laube – nee das Parkett. Und all das wegen der Motten im Teppichboden, der bisherigen Auslegware. Und Manfred trägt die Kosten für Parkett und Verlegung. War überhaupt nicht in der Planung.
Noch am Freitag erarbeitete ich mir den umfangreichen Unterlagensatz, den ich für die Einreise für Spanien benötigte. Sechs Seiten in schlechtem Deutsch musste ich durcharbeiten damit ich am Ende diesen Satz mit dem Einreisecode für Spanien hatte.
Und der nächste Schritt um nach Ibiza zu kommen war ein PCR Test am Samstag. Diesen Test habe ich dann im Flughafen gemacht aber fragt mich nicht wie. Im Ende hatte ich alles hinter mich gebracht und ich konnte gehen. Und alles stundengenau kalkuliert damit mir nicht die Zeit verloren ging. Und damit ich den Test pünktlich auf Handy bekam ehe ich dann am Sonntag auf die Insel fliegen konnte. Unruhig am Morgen aus dem Bett ob auch das Ergebnis auf meinem Handy gelandet war. Es war da und ein Aufatmen war die Folge bei meinem Frühstück bei Verena im Garten, die mir den Kaffee machte und noch ein Foto von dem Ergebnis machte falls ich danach gefragt würde.
Aber das war nicht alles an dem Samstag nach dem Test. Auch wenn man es nicht glauben möchte, meine Tochter hatte bei facebook einen Sessel in Leder entdeckt , einen Mariposa , Fledermaussessel , den ich vor längerer Zeit schon einmal bei Manufaktum für mehr als 900,– Euro erstanden hatte und der seitdem mein Büro ziert.
Und diesen Sessel wollten wir haben. Mohamed, der mich auch zum Flughafen-Test gefahren hatte, fuhr mich anschließend dann nach Wuppertal damit ich mir den Sessel ansehen und ggf. kaufen konnte. Mit dem Navy ging das alles prima und – der Sessel war Eigentum einer jungen Türkin, die für das gute Stück keinen Platz mehr hatte und ruck zuck war der Sessel im Auto von Mohamed.
Aber das war noch nicht das Ende der Tagestour. Morgens hatte ich durch Zufall ein wunderschönes Teeservice bei einer Anbieterin über eBay in Heerdt entdeckt. Sonja, die Anbieterin war so nett und freundlich und versprach mir morgens beim frühen Kontakt mir das Geschirr zu reservieren. Aus Wuppertal rief ich an und meinte wir wären früher bei ihr als angesagt. Kein Problem. Wir kamen bei ihr an, alles war super einzeln verpackt und wir zogen nach15,– Euro cash mit der Ware ab nach Oberkassel. Welche Freude als wir das dann auspackten. Alles super in Ordnung – aber ich hatte bis zum Abflug keine Zeit mehr es einzuweihen. Die Schränke in Oberkassel, in Berlin und hier auf Ibiza sind voll – aber alles neu
macht der Mai. War das wieder so ein Tag ohne Luftholen. Und Mohamed sei viel Dank geschuldet weil er meine Kapriolen an diesem Tag voll ertragen hat.
Dann noch die Nachrichten, ein Gebet, dass der Test pünktlich in der Nacht ankäme. Und er kam pünktlich mit dem Negativergebnis an. Hurra.
Und ich fing an zu packen. Der Flug ging ja nachmittags und ich hatte Zeit für das Gepäck, das mit 19.5 kg Gewicht nur aus Gläsern für meine Freundin Margot auf der Insel bestand , fertig zu machen. Dazu kamen noch 10 kg Handgepäck, wenn schon denn schon.
Und Mohamed kam gegen Mittag und holte mich in Begleitung seines jüngsten Sohnes für die Fahrt zum Flughafen ab. Meine Güte – was war das voll aber ich konnte wegen meiner EurowingsKreditkarte an den Schalter, der für diese Gäste offen war. Und – ich hatte alles dabei und alles war in Ordnung.
Kurzer Abschied, für den Kleinen was in die Spardose und ich ab in den Ablauf zum Flug. Was hat sich das geändert. Er wurde pünktlich aufgerufen, ab in den Bus und wir kurvten und kurvten über das Flughafengelände. So denke ich zehn Minuten. Dann standen wir vor dem Flieger, der aber noch ausgeladen wurde – die Passagiere mussten in unseren Bus, wir warteten und dann mussten wir über die Ausstiegstreppe in den frisch verlassenen Bus der Rückkehrer. Also hochgeklettert und rein mit uns.
Aber ich hatte Glück mit dem Sitzplatz, Reihe drei mit viel Beinfreiheit. Und der Mittelplatz blieb frei und meine nette deutsche Nachbarin flog auf die Insel um hier vier Wochen zu arbeiten.
Und wir landeten pünktlich, genervt von den immer sich wiederholenden Ansagen zum Verhalten der Fluggäste. Aber wir landeten dann ich wartete auf meinen großen Koffer mit viel Gewicht.
Aber der Tag war noch nicht zu Ende. Ich bekam meinen Koffer und raus auf die Flughafenzufahrt. Dort wartete meine Freundin Jenny wie seit Jahren, aber wir konnten nicht den Koffer normal auf den Parkplatz bringen. Alles Straßen vor dem Flughafen sind Baustelle und unpassierbar. Die Ticketautomaten provisorisch irgendwo abgestellt. Luisa, die Tochter von Jenny war die Fahrerin meines Wagens, Paco kann nach seinem schweren Unfall noch nicht fahren. Und wir fuhren dann endlich los . Meine alte Dacia sollte mich die Tage fahren.. Ich hatte Luisa gebeten bis zum Fahrerwechsel in der Stadt zu fahren was sie dann auch tat.
Fahrerwechsel wie immer in der Stadt am großen Parkplatz. Und jetzt kommt es noch einmal dicke. Ein junger Vater ging mit Frau und Kind am Wagen vorbei, zeigte auf die Straße und was sahen wir ?
Der Motor verlor kräftig Wasser mit Ölgemisch. Ich war müde und war richtig kaputt, Auch das jetzt noch nach dem langen Tag. Ich bat genervt Jenny mir einen Leihwagen zu rufen. Nein, sie wollten mir den Megane geben den sonst nur die französischen Kunden bekommen und auch verlangen. Dacia wurde in die Garage gefahren, ich wartete gut erzogen und gut sauer auf der Straße. Luisa fuhr die Dacia weg und es dauerte bis die Megane, seit Monaten nicht benutzt, mit notdürftig sauber gemachter Frontscheibe vor mir stand.
Ich versuche meinen Ärger verdeckt zu halten. Alte Freunde seit fast 30 Jahren aber eben auch in die Jahre gekommen. Ich hob mein Gepäck in den hohen Kofferraum und stieg ein. Ein etwas lustloses Winken und ab fuhr ich. Endlich auf der Insel , im dreckigen Wagen aber der voll auf Reserve stand. .Ob ich damit nach Can Furnet komme.? Ich war einfach zu müde noch zu tanken.
Und ich kam noch an. Die Anzeichen dass der Wagen in die Wartung muss, leuchten auch noch heute.
Was sich Ibiza laufend verändert. Überall Baustellen, die Strassen werden verlegt. Die Insel und auch Can Furnet verliert viel an Charme – aber das Geld der Reichen muss untergebracht werden. Heute sah ich noch bei einer riesigen Baustelle hier in der Nähe in Can Furnet. Angebote in den neuen Anlagen zum Kauf von Teileigentum – also eine große Anzahl von Spekulationen bei den Bauvorhaben.
Dazu komme ich dann bei meinem nächsten Bericht.
Als ich dann müde am Sonntagabend ankam hier bei mir warteten Renate und Bernd mit einem so leckeren Abendessen auf mich. Marilena und Levy hatten meine Wohnung und die Terrasse super vorbereitet. Und so konnte ich nach wieder einem aufregenden Tag in mein frisch gemachtes Bett kriechen. Und bitte pünktlich wach werden, denn am nächsten Morgen hatte ich Termin bei meiner Gestoria in Eularia.
Und ich wagte mit Reserve die Tour bei Regen und ohne Schirm. Aber alles ist gut gelaufen – nur die Probleme mit den Lokales ect. stehen im Raum. Und jetzt mache ich mal Schluss. Heute Abend mache ich mir ein kleines Essen, morgen möchte ich mit Bernd und Truppe die Wanderung machen. Aber ohne Berge – traue ich mir im Moment nicht zu.
Drückt mir die Daumen . Bis zum Rückflug nächste Woche steht noch viel auf dem Programm zur Erledigung an .
Jetzt raus auf die Terrasse – meine Lieblingskatze wartet schon seit Stunden auf ihre Kraulerchen.
Bleibt gesund und genießt den Vatertag.
Manfred jetzt aus Ibiza –:)




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