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Februar

Standard

Februar

Sonntag, den 14.02. und Valentinstag – kalt aber wunderschöne Sonne da draußen. 

Ich möchte nach einem ersten Mieterbesuch heute Morgen doch meinen wöchentlichen Blog schreiben damit ich Euch und mir noch einmal vorstellen kann was so ein alter Bankrentner in solch einer Woche erlebt.

Schon habe ich ab und zu gedacht, es wäre doch durchaus eine Alternative mit meiner Rente hier in Oberkassel in einer Wohnung zu leben, morgens Zeitung, mittags kleines Essen, nachmittags lesen und abends TV. Wäre doch möglich, aber für Manfred , denke ich , keine Lebenslösung im Alter. 

Also auf los geht´s los.

Am Montag machte Frau Karacic, seit Jahrzehnten die Maklerin meines Vertrauens, Termine aus – drei Wohnungen wurden mir am 30.01. zum 01.05. gekündigt. Alles Mieter, die ich sehr schätzte und die aus unterschiedlichen Gründen aus Oberkassel wegziehen. 

Das Ergebnis ganz kurz – alle drei Wohnungen waren an einem Tag neu vermietet. Und ich war ganz schön groggy. Frau K. hatte die Mietverträge wie immer super vorbereitet, die Mieter kamen pünktlich um die Wohnungen zu besichtigen, und am Mittwoch schon waren die Gespräche hier bei mir  in der Wohnung vorgesehen. Gut, dass ich genug Raum habe um die zwei Parteien, die hintereinander kamen, unterzubringen ,denn die Gespräche gingen etwas über den vorgesehenen zeitlichen Rahmen hinaus. Alles sehr angenehme jüngere Mieter, die nächste Generation zieht ins Haus. Und das ist gut so. 🙂

Morgens hatte ich an diesem Tag das Gespräch mit meiner Hausärztin. Was eine Beruhigung – alles ist ok, 

Aber solch einen Tag mit Terminen voll von morgens bis zum späten Nachmittag ohne Luft zu holen, das ist doch etwas zu viel und sollte sich nicht so schnell wiederholen. 

Am Donnerstag baten mich Mieter, die nicht mit Internet arbeiten den Mitbewohnern mitzuteilen, dass das Wasser abgestellt würde in der Zeit von 8.30 – 9.30.  Arbeiten in der Wohnung. Zwei Mieter im Haus haben kein Internet und ich schreibe rund und drucke 2x aus. Und diese Drucke in den Briefkasten. 

Und am 12. lernte ich einen jungen Mann kennen der aus München nach Düsseldorf kommen wird und bei seiner Freundin wohnen möchte. Auch das ging in Ordnung.

Die Woche im Hause Oberkassel war gut gelaufen. Meine Tochter hatte ein Unternehmen gefunden, das den Läufer im Hauseingang reparieren und reinigen konnte. Ein Mieter hat sich heute Morgen noch einmal lieb bedankt mit WhatsUp dass das so toll geworden wäre. So wie ich mich gestern bei der Postbotin bedankt habe mit einem vollem Händedruck, dass sie bei diesem Wetter uns so pünktlich und ordentlich die Post liefert. Die hat kein HomeOffice und ist immer so freundlich selbst bei diesem Wetter. 

Ich brauche zum Danksagen keinen Valentinstag, das kann ich jederzeit und überall. Dieser Tag ist auch so ein Import um den Gartenbau und die Gärtner zu stützen. Auch gut. Aber so zwischendurch mal ein Danke hat sicher einen tieferen Wert als auf Kommando Blumen zu kaufen.

Und so ging die Woche beruflich voll zu Ende. 

Aber da gab es noch viel Gefühl in dieser Woche.

Zuerst mal zu meiner Tochter. Sie bemüht sich ja seit Wochen, seit der Zeit ,dass sie hier im Hause wohnt und von mir die Erlaubnis zur Haltung hat, um einen Hund über die weltweit verstreuten Tier-Auffangstationen. Und wenn sie dort einen Kontakt hat dann stehen mindestens 30 Anwärter auf solch ein Tier vor ihr. Und das ermüdet ja enorm. Warum diese Nachfrage? Corona macht die Menschen einsam und sie brauchen einen Partner. Und gerade die mittlere Größe von Hund ist gefragt. Selbst von den Azoren kommen herrenlose Tiere nach Deutschland, aber keine Chance. 

Nun ein leichtes Erdbeben. Meine Tochter hatte mit einer Mitarbeiterin, die als Pflegestelle für solche Hunde arbeitet gehört ,dass es in Griechenland einen kleinen Hund gäbe der noch nicht in der Pflegeliste stehen würde, also noch nicht erfasst sei. Und da meine Tochter schon so viel recherchiert hätte gäbe sie ihr den Tipp sich ohne bisher erfolgte Registrierung zu diesem Tier zu bewerben. Und die Pflegefrau würde das unterstützen.

Und so war der Sachstand als vorgestern eine recht forsche junge Frau bei  Verena anrief und folgende Sachlage klarstellte .Da gäbe es überhaupt keine Vereinbarung und der Hund wäre erst mal nicht für sie da. Meine Tochter war total traurig. Dann kam eine Stunde erneut ein Anruf. Das Team der Tierleute hätte getagt und wäre zu folgendem Ergebnis gekommen: Meine  Tochter hätte einige Auskünfte zu erteilen. Dazu gehört eine Videoaufnahme ihrer Wohnung, des Umfelds und des Gartens ect. Also musste gefilmt werden, kommentiert werden und dann war wieder Abwarten angesagt. Nach einer Stunde kam dann die Zusage. Aber mit Auflagen. Dazu gehört natürlich auch der Preis für das Tier von Euro 350,– und die Ausrüstung die die Tiervermittlungsstelle wie Leine ect. vorschreibt. 

Nachdem gestern der Besuch der Ortsbesichtigung aus Leverkusen abgesagt wurde soll die Dame heute gegen 15 Uhr vor Ort erscheinen. Wenn es ein Ja gibt ist die Frage, ob der Kleine in Kürze mit dem Transport von 60 Tieren ankommt oder Anfang März. Das wäre meiner Tochter, die immer mit Hunden zusammen war, jetzt total egal. 

Interessant ist zu hören, dass die Griechen die Tierheime besuchen wenn sie Kleinkinder haben und sich dort junge Hunde als Kinderspielzeug herausholen. Anstatt dem Teddy. Und dann, wenn die Kinder das Interesse verloren haben, werden die Tiere einfach auf die Straße gesetzt. –

So, und jetzt kommt der emotionale Teil, der mich gestern so viel Kraft und auch an so viele Dinge der letzten 20 Jahre erinnert hat. Dazu habe ich mir jetzt ein Glas Wein eingeschenkt und ich versuche so sachlich wie möglich zu bleiben, war aber gestern  am Abend so erschossen dass ich schon kurz nach 20 Uhr total müde in mein Bett abgehauen bin. 

Zur Sache: Der Jahresanfang ist geschafft.  Auch in meinem Büro verändert sich jetzt die ganze Aktenführung von bisher 2019 und 2020 auf das neue Jahr 2021. Die neuen Akten sind angelegt und wurden bis gestern noch nicht in den Regalen sondern auf dem Boden geordnet unterhalten. 

Da sagte ich zu mir – jetzt ist das Wochenende mit dem Schnee draußen und der Kälte, ein Wochenende an dem hier mal für Ordnung gesorgt werden muss. Ich holte Waschkörbe aus der Waschküche und sortierte und machte die Körbe für den Transport in den Keller fertig. Und da es sich um schwere Last handelte bat ich einen Freund mir zu helfen. Und als er dann da war kam mir die Idee, die im Keller befindlichen und über die Zeit gelagerten Akten nach oben zu holen, weitere Waschkörbe leer zwischen uns zu stellen und die terminlich freien  Akten zu prüfen und den Inhalt klein zu reißen und für den Container fertig zu machen. Das ist ja auch eine schwere Arbeit – ich habe und will auch keinen Reißwolf. Und wir fingen mit der Arbeit an. 

20 Jahre Erinnerungen landeten auf meinen Schoss. Und ab und zu auch mal etwas ältere Daten und Urkunden. 

War ich das eigentlich, der das alles auf die Beine gestellt hatte?      Ende der 90 er Jahre hatte ich nach meiner Zeit in Brandenburg von Sabine in Treptow in Berlin die kleine Wohnung im Seitenflügel gekauft um ab und zu in Berlin ein Zuhause zu haben. Ich zog aus meiner Mietwohnung in der Reinickendorfer Str. mit Hilfe meiner Freunde aus Amsterdam, die mit  ihrem kleinen Bus kamen, in die Behringstr. 7 um. Mein Freund Bernd Lendt erinnert sich immer wieder wie heute daran. Und ich war in Berlin als Kleineigentümer angekommen. Und ich denke , ich war der einzige Nicht-Ossi im Hause. 

Drüber war einen noch kleinere Wohnung unter dem Dach an Bauarbeiter aus Kroatien vermietet. Die Jungens waren ok, duschten aber morgens sehr früh und waren auch recht gesprächig. Und alles nicht gedämmt. Und nach einiger Zeit nahm ich Kontakt mit Thilo Stock auf, dem Eigentümer der Dachwohnung. Wir kamen zusammen, fanden eine Lösung und ich durfte kaufen. Und das Ergebnis? Wir sind heute noch gute Freunde. Ich übernahm die Wohnung, praktisch, da nur eine Wohnung jeweils am Treppenhaus im Seitenflügel, und ich ließ mir im Anschluss eine Glassicherheitstüre einbauen. 

Und der Jungbluth vermisste einen Balkon. Und in der Vorderwohnung wohnte ein Mann der es schwer hatte für die Vorderwohnung die Verantwortung zu übernehmen. Und das  Ergebnis ? Diese Wohnung wurde auch mein Eigentum. Mit einer Finanzierung,die heute noch in ihren Resten läuft. Und dann setzte der Umbau ein, der die Wünsche von mir realisieren sollte. Ein befreundeter Bauleiter machte die Entwürfe, und es ging super weiter. Und Muss für mich ist ein Kamin, und der steht seit der Zeit und macht mir die Wohnung zum zweiten Zuhause. 

Und im Hause sind wir alle gut befreundet, die erste kleine Wohnung ist an Dieter verkauft, das Treppenhaus habe ich mir als kleine Galerie eingerichtet. 

Und meine Unterlagen sagten gestern weiter aus. Nicht nur in Berlin war ich am Werk, nein, in Düsseldorf am Calstor widmete die Stadt einige wunderschöne alte Häuser zu Eigentumswohnungen um. Und ich bekam Infos. Das Ergebnis : Die Wohnung Nr. 3 und die Wohnung Nr. 4 wurden meine Wohnungen mit Blick auf den Stadtpark und in Sprungweite vom Rhein. Und alles lief gut. Da ich wohl ein Gefühl für Immobilien habe wurden diese beiden Wohnungen von mir gekauft. Ich wollte damals vielleicht meinen Ruhesitz dort haben, direkt am Markt und am Rande der Altstadt von Düsseldorf. Aber es sollte nun anders kommen. 

Und während ich da an der Vermietung und Ausstattung arbeitete, ich sah gestern, dass ich auch alle Steuersachen machte und aktiv mit im Beirat arbeitete, da kam eine weitere Investition auf mich zu. In Meerbusch wurde in einem Meerfamilienhaus Eigentum zum Verkauf angeboten. Meine Freunde machten mich darauf aufmerksam. Vier Einstellplätze waren zu kaufen. Und ich brauchte einen davon und drei wollte ich vermieten. Und schon hatte ich diese Plätze erworben. Und vermietet. Meine Steuererklärung wurde immer umfangreicher und meine Zeit wurde immer mehr für die Immobilien eingesetzt.

Und das konnte ich nur weil mein Freund und Nachbar Michael mir so viel den Rücken frei hielt. Denn ich hatte ja auch noch Ibiza mit viel Arbeit und Kosten und Ausbau. 

Aber wie meine Arbeiten am Aktenberg gestern aussagten , habe ich dann noch einmal Anfang der 20 er zugeschlagen. Vier kleine sehr schöne Wohnungen hatte ich in Köln aus einer Privatisierung kaufen können. Auch eine gute Sache aber mein Tag hatte ja auch nur 24 Stunden. Nach einigen Jahren habe ich diese vier Wohnungen an einen Investor zusammen verkaufen können. Es gab dadurch etwas mehr Luft, vor allem, als dann einer meiner Mieter hier in 2011 in Oberkassel seine Wohnung und damit mein Haus in Brand setzte. Und damit war für mich die Zeit gekommen, mir hier in Oberkassel ein wunderschönes Domizil zu schaffen. Die Einstellplätze in Lank sind verkauft, Berlin ist verkauft und jetzt soll ich noch einmal auf Ibiza einsteigen. 

Die Leute auf der Insel ticken nicht mehr richtig, die Millionen, die dort vergraben werden, sind nicht zielgerecht eingesetzt. 

Die beiden Lokales unter dem Haus, in dem ich Teileigentum habe, kommen nun nach mehr als sieben Jahren in die Versteigerung zu absolut irren Preisansätzen. Es sind zwei offene Kellerräume unter dem Haus mit den Sickergruben im Boden, keine Fenster, Decken und Böden total kaputt. Das Gutachten, das ich vor zwei Jahren schon als irre gemeldet habe, wurde zugelassen. Ich zahlte mal für den ersten Keller 5.ooo,- Euro und der zweite Keller wurde etwas später für 10.000,– verkauft. Beide Keller habe ich zu meiner Wohnung ausgebaut. Aber da sieht man, die Zeiten haben sich geändert. Der Gutachter, der ja nach Höhe des Gutachtens seine Provision erhält, hat empört reagiert als ich diesen Preis von     101.000,– je Keller reklamiert habe. Ich wurde abgewiesen obwohl ich nachweisen konnte, dass ich zwanzig Jahre an der Landwirtschaftskammer Rheinland als vereidigter Grundstücksgutachter zugelassen und mit Erfolg gearbeitet hatte. 

Ich habe nun Angebote abgeben, man lächelt über mich, aber warten wir mal ab. Ich möchte aber ich brauche wahrlich nichts mehr auf der Insel. Und heute werden solche Versteigerungen nur noch im Internet abgehalten. Mein Vertreter hat meine Linie bekommen, und warten wir mal ab wie der Markt reagiert. 

Und ich möchte nur antreten damit ich meinen Garten für mich alleine behalten kann. Und ausbauen ? im Moment gar nicht. Fenster rein, und wie Christian gestern vorstellte: da machste in den Keller dann einen grossen Wirlpool rein.  Eigentlich gar kein so schlechter Gedanke.-

Und jetzt habe ich etwas Hunger. Mal sehen was es so gibt in meinem Kühlfach. 

Allen, die mein unruhiges Leben begleiten, sage ich ein herzliches Dankeschön. Und immer wieder gehen meine Gedanken zu Michael und Hanne, die mich so oft beschützt und mir Mut zugesprochen haben. Mein letzter Schluck Wein auf Euer Wohl Ihr beiden .   Manfred   🙂

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